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Am Sonntagmittag startete der 11. und vorletzte Lauf der FIA GT3 Europameisterschaft auf einem nassen Circuit Zolder mit insgesamt 38 Fahrzeugen. Jens Klingmann ging von Position zwei aus in das Rennen und konnte bereits in der zweiten Runde den führenden Audi R8 von Haase überholen. Beim ALPINA Fahrerwechsel auf Martin Matzke konnte der Audi, welcher bereits eine Runde vorher Fahrer und Reifen wechselte, auf nahezu trockener Strecke wieder in Führung gehen. Von einer sicheren zweiten Position aus meldete Matzke wenige Minuten vor Rennende fehlende Gasannahme und musste das Fahrzeug abstellen.
Auch Claudia Hürtgen fehlte an diesem Samstag ein wenig Glück, auf Position fünf fahrend und zwischenzeitlich mit den schnellsten Rundenzeiten rutschte sie tief in ein Kiesbett.

Rundum gute Aussichten dann beim finalen Rennen am Nachmittag. Vom hervorragenden
Platz drei startend, konnte Claudia Hürtgen bereits in der Anfangsphase Maxime Martin überholen und sich auf Position zwei hinter Makowiecki im Aston Martin etablieren. Nach nur 20 Minuten setzte auch bei diesem Rennen der Regen ein und das Safety-Car kam zum Einsatz. Die ALPINA Strategie war daher, Claudia zum frühestmöglichen Zeitpunkt zum Pflichtfahrerwechsel auf Csaba Walter in die Box zu rufen. Nach perfektem Fahrer- und Reifenwechsel ging Csaba in Führung, die er auf über 30 Sekunden ausbauen konnte. Der Regen war jedoch nur von kurzer Dauer und die schnell trocknende Ideallinie zwang Csaba erneut zum Reifenwechsel in die Box und somit auf Platz drei. Währenddessen schob sich Bontempi im Ferarri F430, der während des Regens und der Safety-Car-Phase auf Slicks geblieben war, an die Spitze.

Mit beherzter Fahrt konnte Csaba den zweitplatzierten Mamerow im Ford GT, der wiederum auf Regenreifen geblieben war, kurz vor Schluss noch überholen. Nach der Zieldurchfahrt gab es heftige Diskussionen über den Rennausgang im Mittelfeld, da während des Rennens der Zeitnahmecomputer kurzfristig abgestürzt war. Hiervon betroffen waren auch Jens Klingmann und Martin Matzke, die laut interner Berechnung den dritten Platz belegt hatten, offiziell jedoch mit einer Runde weniger bewertet und somit auf den vierzehnten Platz delegiert wurden. Einem Protest wurde nicht stattgegeben.
„Heute haben wir unser Potential nur im Rennen 2 umsetzen können, doch nach den Siegen
beim ADAC GT Master in Oschersleben kann man sich auch über den zweiten Platz freuen.
Das Auto hat sich in seiner ersten Saison bereits toll entwickelt“, so Teamchef Andreas Bovensiepen.
Schon am nächsten Wochenende stehen die beiden grünen BMW ALPINA B6 GT3 zum letzten Rennen der Saison auf der Nürburgring Nordschleife beim 4h Rennen am Start.
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