Mit einem perfekten Set-Up am PRC-Honda absolvierte das
Team Hoffmann Racing ein erfolgreiches Monza-Wochenende. Beim Finale am Hockenheimring fuhr man trotz schwieriger Bedingungen vorne mit und beendete eine abwechslungsreiche Saison.

SSC Monza, 26/27. September 2009: Viel Arbeit und viel technische Erfahrung hat das Team Hoffmann Racing zuletzt in die Weiterentwicklung und Optimierung des PRC-Honda gesteckt. Der Aufwand hat sich gelohnt, das Rennwochenende in Monza verlief überaus erfolgreich. Die Elektronikprobleme mit Motoraussetzern von zuletzt wurden behoben und an der Achsgeometrie wurden effiziente Verbesserungen vorgenommen. So konnte Team-Hoffmann Pilot Norbert Groer mit einem perfekt vorbereiteten Boliden bei den beiden Läufen der Sports Car Challenge an den Start gehen und die Performance des Autos optimal umsetzen. Eine solide Leistung im Qualifikationstraining brachte den fünften Startplatz fürs 1. Rennen und hier war einmal mehr die Erfahrung von Teamchef Roman Hoffmann gefragt. Während die anderen Starter das Rennen mit Regenreifen in Angriff nahmen, schickte der niederösterreichische Rundstrecken-Routinier den PRC-Honda mit Slicks auf die noch feuchte, aber gerade auftrocknende Strecke. Norbert Groer nutzte die Gelegenheit, bewegte das Auto trotz schwieriger Bedingungen souverän und holte sich letztlich den zweiten Rang in der Division 2 der Sports Car Challenge (6. Gesamtrang). Norbert Groer nach dem Rennen: „Das Handling wurde von Runde zu Runde besser und die Überholmanöver machten irrsinnigen Spaß, ein herzliches Danke an das Team für die tolle Fahrzeug-Abstimmung!“ Lauf 2 ging zwar bei trockener Strecke über die Bühne, Groer konnte seine starke Leistung aber wiederholen und fuhr erneut als Zweiter durchs Ziel.

AvD 100 Meilen
Bei den AvD 100 Meilen startete das Duo Heinrich Langfermann und Norbert Groer wieder gemeinsam, ein vom SSC Rennen motivierter Groer war auch hier nicht zu halten. Er rang Tabellenführer Thorsten Rüffer in einem sehenswerten Zweikampf nieder. Mit der ebenfalls souveränen Leistung von Heinrich Langfermann beendete das Team Hoffmann Racing die 100 Meilen als Dritter unter 38 Startern. Mit drei Stockerlplätzen aus drei Rennen konnte das Team Hoffmann Racing äußerst zufrieden die Heimreise antreten. Teamchef Roman Hoffmann: „Das Auto hat perfekt funktioniert, wir haben eine perfekte Abstimmung des KW Competition Fahrwerks in Kombination mit dem Drexlerdifferential gefunden und hatten sowohl in den engen Schikanen die nötige Traktion wie auch in den schnellen Kurven wie der Lesmo oder der Parabolika optimale Straßenlage. Mit dem leistungsstarken Honda-Motor hatten wir insgesamt ein tolles Paket für den Highspeedkurs in Monza.“
Finale Hockenheimring
SSC Hockenheim, 16. und 17. Oktober: Beim Saisonfinale der Sports Car Challenge am Hockenheimring ermöglichte das Team Hoffmann Racing einer vielversprechenden Nachwuchshoffnung das Debüt in der Sports-Car Challenge. Der erst 17 jährige Schwede Robert Myrsäter pilotierte den PRC-Honda und hatte mit denkbar schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Sehr kaltes, nasses und wechselhaftes Wetter und dadurch sehr wenig Grip kennzeichneten das Rennwochenende. So hatte der junge Schwede gleich in der ersten Runde bei nur drei Grad Außentemperatur und kalten Reifen einen Ausrutscher zu verzeichnen. In kürzester Zeit konnte das routinierte Team Hoffmann Racing den PRC-Honda wieder reparieren um den weiteren Einsatz an diesem Rennwochenende zu ermöglichen. In weiterer Folge zeigte Myrsäter sein Talent, steigerte sich kontinuierlich und konnte schließlich mit den Routiniers mithalten. Letztlich holte er sich zweimal den dritten Platz in der SSC Division 2. Der talentierte Schwede denkt nun über einen Start in der SSC 2010 im Team Hoffmann Racing nach. Teamchef Roman Hoffmann: „Für seine 17 Jahre hat er unter diesen besonders schweren Bedingungen einen sehr gute Autobeherrschung gezeigt. Sein Talent ist unbestritten.“

AvD 100 Meilen: Bei den AvD 100 Meilen war wie gewohnt Dr. Norbert Groer, diesmal ohne Partner Heinrich Langfermann am Start. Er startete, wie zuletzt in Monza, mit Slicks auf der noch feuchten aber bereits auftrocknenden Strecke. Das Ergebnis war diesmal leider ein Dreher. Danach kämpfte er sich mit sehr guten Rundenzeiten bis auf Platz 2 nach vorne. Am hinteren Teil der Strecke trat erneut ein kurzer Regenguss auf und Groer musste mit einem kleinen Ausrutscher neben die Strecke. Letztendlich fuhr er auf den dritten Rang in der Division 2 und damit am fünften Gesamtrang ins Ziel.
Teamchef Roman Hoffmann: „Bei diesen äußerst kritischen Bedingungen ist die Gefahr eines Ausrutschers groß und wir können mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein.“ Dabei denkt der Niederösterreicher freilich schon an die nächste Saison: „Für die nächste Saison wünsche ich mit wieder einen Fixstarter bei allen Rennen um in der Meisterschaft ein Wörtchen mitzureden.“
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