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28.11.2011

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21.11.2011

Drexler Motorsport gratuliert Engstler Motorsport!

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15.10.2011

Interview mit dem neuen ADAC-GT-Masters-Champion Alexandros Margaritis, für den der Gewinn der "L...

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07.10.2011

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01.10.2011

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30.09.2011

An diesem Wochenende wird gleich an zwei Schauplätzen, um Meistertiteln für die Firma Drexler Mot...

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27.09.2011

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WTCC: Forgiving ending for BMW in the WTCC season 2009-12-10

FIA WTCC: At the end of this years season Drexler Motorsport customers could gain a double victory in the FIA WTCC and FIA WTCC Independence Trophy. Jörg Müller was second, behind Farfus and at the private teams Porteiro beats Franz Engstler.

WTCC: Versöhnlicher Abschluss für BMW in der WTCC 2009

FIA WTCC: Am Schluß noch ein Doppelsieg in der FIA WTCC und FIA WTCC Independence-Trophy
für Drexler Motorsport Kunden. Farfus siegt vor Jörg Müller und bei den Privaten steht Porteiro
vor Franz Engstler ganz oben.
 

Zwar konnte Augusto Farfus nicht mehr im Kampf um den Titel eingreifen, doch der Brasilianer feierte im zweiten Lauf des WTCC-Saisonfinals seinen sechsten Sieg. Jörg Müller belegte Rang zwei. Ein gelungener Abschluss für BMW.

"Es ist schön, diese lange Saison mit einem Sieg abzuschließen", so Farfus. "Sechs Einzelerfolge sind keine schlechte Bilanz – allerdings würde ich sie lieber gegen den WM-Titel eintauschen. Wir sind natürlich alle enttäuscht, dass wir das Blatt nicht mehr wenden konnten. Aber wir haben alles gegeben. Herzlichen Glückwunsch an Gabriele Tarquini und SEAT. Ein Dankeschön geht an meine BMW-Fahrerkollegen und alle, die mich in den vergangenen Rennen im Kampf um die Fahrer-WM unterstützt haben. Leider hat es am Ende nicht gereicht."

Auch Teamkollege Jörg Müller stimmte nach seinem fünften Podestplatz zufriedene Töne an: "Das war noch einmal ein gutes Ergebnis zum Abschluss der Saison, auch wenn es für uns nicht mehr zum Titelgewinn gereicht hat. Aber so ist das in Macau einfach: Man kann auf diesem Kurs nichts planen und muss immer hoffen, dass man das nötige Glück auf seiner Seite hat. Wir haben das Maximum herausgeholt, aber es war nicht genug."

Huff und Farfus siegen – Tarquini Champion 
 
Der neue Champion der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) heißt Gabriele Tarquini. Dem SEAT-Piloten reichten beim Saisonfinale in Macau ein zweiter und ein fünfter Platz für seinen ersten WTCC-Titel. Die Rennsiege sicherten sich Robert Huff und Augusto Farfus.

Vor dem zwölften und letzten Rennwochenende in Fernost stand es in der Fahrerwertung Spitz auf Knopf. Tarquini führte mit 115 Punkten vor seinem SEAT-Markenkollegen und Titelverteidger Yvan Muller (113 Punkte).

Im Qualifying erlebten beide Titelaspiranten ein Desaster. Im zweiten Durchgang der zehn schnellsten Piloten rutschten sie mit ihren Leon TDI auf Bindemittel aus und krachten in die Streckenbegrenzung. Nur die Startränge sieben und acht. Die Chancen für Augusto Farfus waren gestiegen. Der BMW-Pilot hatte mit seinen 102 WM-Zählern zumindest noch theoretische Titelchancen und startete von Rang drei.

Im ersten Lauf in Macau stellte Tarquini dann aber die Weichen Richtung Titel, als er sich dank eines guten Starts von Rang sieben auf Platz drei nach vorn katapultierte. In Führung lag Polesitter Robert Huff (Chevrolet) vor SEAT-Pilot Tiago Monteiro.

Für den zweitbesten Fahrer des Zeittrainings, Andy Priaulx, war das Rennen schon in Kurve eins beendet. Der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister rutschte auf dem engen Stadtkurs in die Leitplanke und hatte einen Aufhängungssschaden an seinem 320er zu beklagen.

Für Tarquini lief alles nach Plan. Rang drei und vor sich einen Teamkollegen, der ihn noch vorbei lassen könnte. Yvan Muller und Augusto Farfus nur in der erweiterten Spitzengruppe, fernab von den Podestplätzen. Kurz vor Ende des neun Runden langen Rennens dann noch zwei taktische Manöver: Monteiro ließ Tarquini passieren und Farfus ließ sich auf Rang acht zurückfallen und sichert sich damit die Pole-Position für das zweite Rennen.

Eine Vorentscheidung im Titelrennen war gefallen. Tarquini hatte mit Rang zwei seinen Vorsprung auf Muller um vier weitere Punkte ausgebaut. Farfus hatte sich mit nur einem Zähler aus dem Kampf verabschiedet. Ein Titel war sogar schon vergeben: SEAT-Privatier Tom Coronel hatte auf Rang 13 die Wertung und somit auch die Meisterschaft der Privatfahrer für sich entschieden.

Im zweiten Durchgang profitierten dann Augusto Farfus und Jörg Müller von ihren Starträngen eins und zwei und sicherten BMW im letzten Rennen des Jahres 2009 einen Doppelsieg. Für Farfus war es der sechste Erfolg des Jahres. Keiner hat mehr Siege auf dem Konto als der junge Brasilianer.

Yvan Muller kletterte dank Rang drei ebenfalls auf das Podium, aber da Gabriele Tarquini mit Rang fünf ebenfalls Punkte sammelte, war die Entscheidung gefallen: Tarquini ist der neue Champion und stellte zudem einen Rekord auf. Mit seinen 47 Jahren ist er der älteste Rennfahrer, der einen von der FIA ausgeschrieben WM-Titel feierte. SEAT hatte einen zweiten Grund zu feiern: Wie schon 2008 sicherten sich die Spanier den Titel in der Konstrukteurswertung.

Pechvogel des zweiten Laufs war Franz Engstler. Der deutsche BMW-Privatier war zum wiederholten Male in diesem Jahr unschuldig in einen Unfall verwickelt. Félix Porteiro krachte zwei Umläufe vor Rennende am Ausgang der Zielkurve in die Leitplanke und wurde zurück auf die Strecke geschleudert. Der nahende Franz Engstler hatte keine Chance, auszuweichen und kollidierte mit seinem Markenkollegen. Des Pechs nicht genug, fuhr auch noch SEAT-Privatier André Couto in das Wrack von Engstler. Dessen BMW stieg durch die Aufprallenergie in die Höhe und landete völlig zerstört wieder auf dem Boden. Engstler wurde zu Untersuchungen ins Krankenhaus gefahren. Es wurde ein Bruch des linken Schlüsselbeins diagnostiziert.

Aus der Sicht von Team Engstler - Horrorunfall in Macau: glimpfliches Ende für Franz Engstler


Das Erfreuliche vorne weg: Franz Engstler belegt Platz drei in der Gesamtwertung der Tourenwagenweltmeisterschaft 2009.
Im Finallauf in Macau belegte der Allgäuer zudem Platz zwei und das trotz einer Karambolage kurz vor Rennende. Der Stadtkurs ist bekannt für seine tückischen Kurven und den engen Verlauf- genau das wurde Engstler zum Verhängnis. Engstler hatte im ersten Lauf Platz vier belegt, im zweiten Lauf hatte er sich bereits auf Platz zwei der Privatfahrer vorarbeiten können, als ein vorrausfahrendes Fahrzeug in die Leitplanke einschlug und danach wieder auf die Strecke geschleudert wurde. Engstler wurde von dem Fahrzeug getroffen und blieb mit seinem LIQUI MOLY BMW E90 auf der Strecke liegen. Da der Unfall in einer der besagten Kurven war, konnte ein nachfolgender Teilnehmer den Unfall nicht sehen und nicht mehr ausweichen: er prallte mit voller Wucht in das Auto von Franz Engstler und hebelte den BMW in die Luft.


Entsetzen bei den Zuschauern 
Nicht nur das Team sondern auch die Zuschauer erstarten bei diesem Anblick für einen Moment. „Nach der ersten Schrecksekunde sind wir los gerannt. Da sich der Unfall in der Kurve zur Zielgeraden ereignet hatte, hatten wir es nicht weit. Franz lag am Boden, war aber schnell wieder ansprechbar“, lässt Teammanager Kurt Treml den Unfall Revue passieren. Der Allgäuer musste ins Krankenhaus gebracht werden, wurde jedoch bereits wieder entlassen. Er hatte Glück im Unglück: das Schlüsselbein ist gebrochen, zudem hat er zahlreiche Prellungen. „Ich erinnere mich selber nicht an den genauen Unfallhergang, aber was man mir erzählt hat, hatte ich wohl mehr als einen Schutzengel“, so Franz Engstler.
Auch wenn der Schreck noch tief sitzt, hat das LIQUI MOLY Team Engstler Grund zur Freude: in der Gesamtwertung der Tourenwagenweltmeisterschaft belegt Franz Engstler Platz drei und auch das Team bringt den dritten Platz in der Teamwertung mit ins Allgäu. Kristian Poulsen fuhr heuer erstmals in der WTCC die gesamte Saison und ist in der Gesamtwertung auf Platz sechs.


Toller Erfolg für die drei Gastfahrer aus Macau
Neben den beiden Stammfahrern setzte der Allgäuer Rennstall drei weitere BMW beim legendären WTCC Finalrennen in Macau ein. Am Steuer Jo Merszei, Henry Ho und Liu Lic Ka. Alle kommen aus Macau und starteten erstmals in der Tourenwagenweltmeisterschaft. „ Der Kurs ist hart und Nervenkitzel pur ist angesagt“, so Kurt Treml. „Die Drei haben aber Nervenstärke bewiesen und ein gutes Rennen absolviert“, so Treml abschließend.
Die Autos gehen nun per Container zurück nach Deutschland und werden dann für die neue Saison vorbereitet. Diese startet im März in Brasilien.