Rennbericht Markus Eckerstorfer BMW 325 Challnge - Pannoniaring 28.-30. Mai 2010
Freies Training: Im Training hatte ich große Probleme mit der Bremsbalance. Die wir über Nacht für das Qualy versuchten zu beheben, ich konnte mich trotz Bremsprobleme hinter Lackinger und Hollerweger an 3. Stelle behaupten.
Qualy: Bei Nasser Strecke mußte man pockern. Fahrst du mit dem Semi-Slick raus, da die Strecke bis zum Ende des Qualy auftrocknen kann, oder mit Regenreifen und auf Nummer sicher. Wie die meisten ging auch ich mit dem Semi-Slick in das Qualy. Wie sich aber zum ende des Qualy zeigte, wurde die Strecke um 5 Minuten zu langsam trocken und der Regenreifen hatte klare Vortele gegen über dem Semi-Slick. Lackinger hat Glück und stellte aber auch sein Können unter beweis. Mit dem Semi Slick holte er sich die Pole vor Unterholzer und Steffny, leider hatte ich in der letzten Runde Verkehr und einen Fehler und konnte die Zeit nicht so weite herunter drücken wie Lackinger und platztierte mich nur auf den 4 Platz.
- Lackinger Dietmar 2.28.368
- Unterholzer Josef 2.29.122
- Steffny Georg 2.29.984
- Eckerstorfer Markus 2.31.111
1.Rennen: Beim Start konnte ich gleich an Steffny vorbei gehen und mich in den Windschatten von Unterholzer setzen. Unterholzer konnte den Speed von Lackinger nicht mitgehen und machte sich ganz schön breit vor meiner. In der 2. Runde konnte ich mich neben Unterholzer setzen, der aber eine Kurve weiter den Vorteil der Innenseite hatte und somit den Angrif abwehren konnte. 3 Kurven weiter, konnte ich mit etwas mehr Schwung mich beim Anbremsen innen neben Unterholzer setzen. Wir berührten uns ganz leicht, wir fuhren die folgende Kurve nebeneinander und konnte mich durchsetzen und mich auf die Jagt auf Lackinger machen, der aber in diesem Renne einen sehr schnellen Speed ging. Da der Abstand durch das harte Match zwischen Unterholzer und mir schon zu groß gewesen ist, das ich Lackinger noch gefärden hätte können, kozentrierte ich mich mehr auf die Hinteren. Unterholzer, Steffny, Leitner, Kiwi, Hollerweger. Die Duelierten sich so stark, das es zu ein paar Blechkontakten kam. Unterholzer wurde gedreht von Leitner, dadurch kam Unterholzer nur noch auf Platz 8 in das Zeil und hatte die Pole für das 2. Rennen. Lackinger und ich setzten sich unbeeindruck desen vom Feld ab und ich konnte da weiter machen wo ich in Brünn aufgehört hatte. Wieder ein Besuch auf dem Stockerl, auf Platz 2. Lachdender 3. wurde Hollerweger, der sich aus den Blechkontakten raushalten konnte.
- Lackinger Dietmar 0.0 Schnellste Rennrunde
- Eckerstorfer Markus +1,821 Lackinger Dietmar 2.14.578
- Hollerweger Michael +15,615
- Smaal Vincent +18,021
2. Rennen: Das 2. Rennen wurde wieder in gestürtzter Reihenfolge der 1. 8 Platzierten des 1. Rennen gestartet. Hollerweger der im 1. Rennen noch 3. werden konnte, mußte das 2. Rennen als Zuschauer beobachten, da sich sein Motor beim Warmlaufen mit einem Motorschaden verabschiedet hat. Lackinger hat somit eine freie Lücke beim Start-Grid vor sich. Lackinger konnte diese Lücke gleich nutzen und Reihte sich als 5 nach dem Satrt ein. Ich rutschte zurück auf den 7. Paltz. Führmann konnte ich schnell überholen und mich hinter Lackinger in den Windschatten setzen. Small machte einen Fahrfehler und stellt sich leich quer. Lackinger mußte ausweichen und ich konnte zwischen den Beiden durchschlüpfen und mich auf Platz 4 setzen. Lenzenweger konnte ich am ende der Startzielgeraden ausbremsen. Grassl der noch an 2. Stelle lag, konnte ich an der gleichen stelle wie Unterholzer im 1. Lauf überholen. Lackinger kam im Windschatten mit und machte auf mich Druck. Um auf Unterholzer aufzuschließen benötigten wir eine Runde. Ich konnte mich beim einbiegen in die Zielkurve innen neben Unterholzer setzen, und Lackinger konnte aus dem Windschatten rechts an mir vorbei gehen. Jetzt bin ich in der Mitte Unterholzer links und Lackinger rechts zur 1. Kurve. Ich ging früher auf die Bremse Unterholzer und Lackinger gingen nebeneinander in die Kurve, Lackinger wurde etwas weiter rausgtrieben und ich konnte mich wieder auf Platz 2 einriehen. Lackinger konnte einen Fahrfehler von mir ausnutzen und an mir vorbei gehen, doch dann zahlte sich für mich das eher Defensive verhalten im 2 Kampf aus. Lackinger griff Unterholzer an und stellte sich innen hinen. Unterholzer und Lackinger crashten und ich konnte dem nach innen hinendrehenden Unterholzer nicht mehr ausweichen und crashte ebenfalls mit Unterholzer. Ich wußte nicht wie weit mein Auto beschädigt wurde, konnte aber zum Glück weiter fahren. Lackinger mußte nach dem Crash das Rennen beenden und Unterholzer wurde noch 5. in dem Rennen. Kiwi der jetzt am 2. Platz lag, hatte schon etwas Rückstand auf mich und konnte auch meinen Speed nicht gehen. Jetzt ging es für mich, nur noch darum, das Auto in das Ziel zu bringen und den 1. Sieg in der Gruppe A zu feiern. Und ich schaffte es auch mit einem eingedrückten rechten hinteren Seitenwand der in den Linkskurfen immer auf den Reifen gedrückt hat und Rauchzeichen gegeben hat konnte ich das Rennen vor Kiwi und Leitner gewinnen.

1. Eckerstorfer Markus 0,0 Schnellste Rennrunde
2. Smaal Vincent (Kiwi) +6,589 Eckerstorfer Markus 2.15.167
3. Leitner Herbert +14,810
4. Fuhrmann Stefan +16,962
Gesamtwertung
- Eckerstorfer Markus 35 Punkte
- Lackinger Dietmar 32 Punkte
- Unterholzer Josef 20 Punkte
Ich bin voll happy nach diesem Wochenende, obwohl wir jetzt wieder viel arbeite haben um die Falten aus dem Blech wieder heraus zu bügeln, aber bis zum 3. Rennenwochenende am Slovakiaring, sollte wieder alles passen und der Magic Play BMW wieder in alten aber neuen glanz an der Startlinie stehen. Danke an meine Manschaft, die alle Probleme von Freitag beseitigen konnte und wieder eine tolle arbeit geleistet haben. Ich freue mich schon auf den Slovakiaring, wo ich jetzt als Meisterschaftsführender in das Rennen gehen kann.
Rennbericht Dietmar Lackinger: BMW 325 Challenge: Pole-Position, Sieg und Crash von Lackinger
In der Ungarischen Puszta, am äußerst selektiven Pannoniaring fanden
dieses Wochenende die nächsten beiden Läufe zur österreichischen BMW
325 Challenge statt.
Bei äußerst schwierigen Bedingungen ging der Meisterschaftsleader
Dietmar Lackinger ein hohes Risiko: Die Strecke war nach sintflutartigen
Regenfällen in den frühen Morgenstunden noch nicht aufgetrocknet und
so war die Frage, mit Trocken- oder Regenreifen in das offizielle
Zeittraining zu gehen. Dietmar setzte auf Trockenreifen und markierte
durch eine – so seine Worte danach – regelrechten Chaosrunde mit fast 1
Sekunde Vorsprung überlegene Bestzeit! Auf Platz 2 der Südtiroler Josef
Unterholzner vor Georg Steffny (S) und Markus Eckersdorfer (OÖ).
Beim ersten Rennen am Samstag folgte eine buchstäbliche
Demonstrationsfahrt des Automatisierungstechnikers aus Kasten. Vom
Start weg in Führung konnte er sich in den ersten Runden bis auf über 7
Sekunden(!) vom Rest des Feldes absetzen. Eckersdorfer, der BMW 325
Challenge Gesamtsieger des Vorjahres der Gruppe N, mittlerweile auf
Rang 2 nach vor gefahren, fuhr sich die Seele aus dem Leib, hatte aber
auch nicht nur im Ansatz eine Chance dem Niederösterreicher zu folgen.
Dietmar kontrollierte das mit 38 Fahrern wiederum äußerst stark besetzte
internationale BMW-Feld nach Belieben und fuhr einen ungefährdeten
Sieg nach Hause!
In Lauf 2 von 8. Rang gestartet (die ersten 8 starten im 2. Rennlauf wie
gewohnt in gestürzter Reihenfolge) konnte sich Dietmar sofort an die 5.
Position setzen und macht sofort weiter Druck auf eine Kampfgruppe,
bestehend aus Unterholzner, dem Bayern Franz Grassl, Herbert Leitner,
Eckersdorfer und dem Neuseeländer Vincent Smaal. Kurzfristig auf Rang
6 zurückgefallen kämpfte sich der Kastener Rang um Rang nach vor.
Gegen Mitte des Rennens setzten sich Unterholzner, Eckersdorfer und
Lackinger vom Rest des Feldes ab. Lackinger – zu dem Zeitpunkt auf
Rang 3 – war klar der schnellste Mann im Feld. In Runde 5 ging Dietmar
dann in einem blitzsauberen Manöver an Eckersdorfer vorbei und setzte
sich kurz darauf beim Anbremsen einer Highspeedkurve neben
Unterholzner. Dieser verlor daraufhin seinen 325er aus der Kontrolle und
schlug quer. Dietmar konnte die Situation nur mehr mit einem
Notbremsmanöver entschärfen, touchierte Unterholzner jedoch leicht
worauf die rechte Felge an der Vorderachse des giftgrünen Lackinger-
BMWs brach und der Meisterschaftsführende leider aufgeben musste.
Der Sieg ging somit an den größten Gegner um den Gesamtsieg, Markus
Eckersdorfer vor Vincent Smaal und Herbert Leitner.

- Website Histocup
|