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F3 Masters Zandvoort: Bottas schreibt mit Drexler DGB003 Getriebe Geschichte! Drexler Dominanz!

Valtteri Bottas schrieb mit seinem zweiten Sieg im wichtigsten Formel 3 Rennen des Jahres Geschickte. Für uns war es der vierte Erfolg beim Masters in folge! Die Ergebnisse gesamt aus dem 2010er Event können sich sehen lassen: Platz 1 bis 5 im Quali 1 Platz 1 bis 7 im Quali 2 Sieg durch Bottas (ART GP) vor Sims (ART GP) und der dritte Rang ging an den Drexler-Schützling Marco Wittmann (Signature-Volkswagen). Folgend der Bericht:

 

Formel-3-Masters: Sims holt die Pole-Position
 
ART dominiert das Qualifying beim Formel-3-Masters in Zandvoort: Alexander Sims setzt sich im Teamduell gegen Vorjahressieger Valtteri Bottas durch
ART bleibt in der europäischen Formel-3-Szene offenbar das Maß der Dinge. Vor allem Alexander Sims überzeugt derzeit beim Formel-3-Masters-Wochenende in Zandvoort. Der Brite war sofort im ersten Freien Training an der Spitze, arbeitete in der zweiten Session am Rennsetup und holte sich anschließend in beiden Qualifying-Durchgängen die Bestzeit. In 1:30.956 Minuten drehte der ART-Pilot die schnellste Runde des Tages in den niederländischen Dünen.
 
 
Aber Sims bekam harte Gegenwehr. Vor allem im ersten Qualifying machte ihm Teamkollege Valtteri Bottas gehörig Dampf. Der Vorjahressieger lag in der ersten Zeitenjagd gerade einmal 0,004 Sekunden hinter Sims zurück. Doch in der zweiten Session, in der fast alle Piloten ihre Zeiten verbesserten, setzte der Brite ein klares Signal und holte die Pole-Position recht deutlich.
Hinter Bottas, der gern als erster Formel-3-Pilot überhaupt seinen Titel beim Masters verteidigen möchte, wird Marco Wittmann erster ART-Jäger sein. Der Signature-Pilot konnte im zweiten Qualifying erheblich zulegen und das Mücke-Duo Roberto Merhi und Carlos Munos auf die Plätze vier und fünf verweisen. Deren Teamkollege Nigel Melker zeigte eine ganz starke Leistung.
 
Der Niederländer, der für das deutsche Team 2010 in der neuen GP3-Serie fährt, holte nach einem Crash im Freien Training all seine Zandvoort-Kenntnis heraus. In 1:31.687 Minuten fuhr sich der Lokalmatador auf den starken sechsten Startplatz. Enttäuschung hingegen beim aktuellen Gesamtführenden der Formel-3-Euroserie. Edoardo Mortara konnte seine Zeit aus dem ersten Qualifying später nur marginal verbessern und wurde auf Platz sieben durchgereicht.
 
 
Ergebnis Qualifying 1 (Fett = Drexler DGB003 Getriebe):

01. Alexander Sims (ART) - 1:31.724 Minuten
02.
Valtteri Bottas (ART) - 1:31.728
03. Edoardo Mortara (Signature) - 1:31.812
04. Marco Wittmann (Signature) - 1:31.841
05. Roberto Merhi (Mücke) - 1:31.991
06. Jean-Eric Vergne (Carlin) - 1:31.992
07. Laurens Vanthoor (Signature) - 1:32.077
08. Carlos Munoz (Mücke) - 1:32.127
09. Antonio Felix da Costa (Motopark) - 1:32.150
10. Jim Pla (ART) - 1:32.544
11. Nigel Melker (Mücke) - 1:32.667
12. Jazeman Jaafar (Carlin) - 1:32.724
13. William Buller (Hitech) - 1:32.747
14. Gabriel Dias (Hitech) - 1:32.803
15. Stef Dusseldorp (Signature) - 1:32.868
16. Rupert Svendsen-Cook (Carlin) - 1:33.008
17. Nicolas Marroc (Prema) - 1:33.008
18. Lucas Foresti (Carlin) - 1:33.046
19. Matias Laine (Motopark) - 1:33.170
20. Hywel Lloyd (Manor) - 1:33.194
21. Wayne Boyd (Sino Vision) - 1:33.753
22. Adderly Fong (Sino Vision) - 1:33.834
23. Rio Haryanto (Manor) - 1:35.889
24. Daniel Juncadella (Prema) - 1:36.221
 
Ergebnis Qualifying 2 (Fett = Drexler DGB003 Getriebe):

 
01. Alexander Sims (ART) - 1:30.956 Minuten
02. Valtteri Bottas (ART) - 1:31.112
03. Marco Wittmann (Signature) - 1:31.463
04. Roberto Merhi (Mücke) - 1:31.641
05. Carlos Munoz (Mücke) - 1:31.667
06. Nigel Melker (Mücke) - 1:31.687
07. Edoardo Mortara (Signature) - 1:31.713
08. Jean-Eric Vergne (Carlin) - 1:31.765
09. William Buller (Hitech) - 1:31.780
10. Jim Pla (ART) - 1:31.812
11. Antonio Felix da Costa (Motopark) - 1:31.969
12. Daniel Juncadella (Prema) - 1:31.993
13. Jazeman Jaafar (Carlin) - 1:32.070
14. Stef Dusseldorp (Signature) - 1:32.086
15. Rupert Svendsen-Cook (Carlin) - 1:32.125
16. Gabriel Dias (Hitech) - 1:32.238
17. Nicolas Marroc (Prema) - 1:32.430
18. Lucas Foresti (Carlin) - 1:32.529
19. Matias Laine (Motopark) - 1:32.569
20. Hywel Lloyd (Manor) - 1:32.777
21. Rio Haryanto (Manor) - 1:33.099
22. Adderly Fong Sino (Vision) - 1:34.501
23. Wayne Boyd Sino (Vision) - 1:34.798
24. Laurens Vanthoor (Signature) - keine Rundenzeit
 
ART-Pilot Valtteri Bottas hat das Formel-3-Masters in Zandvoort für sich entschieden und konnte dabei als erster Fahrer seinen Vorjahressieg wiederholen
 
 
Als wäre der schwierige Dünenkurs von Zandvoort nicht genug: Wenige Augenblicke vor dem Start gingen auf der niederländischen Rennstrecke die ersten Regentropfen nieder und verpassten dem prestigeträchtigen Formel-3-Klassiker noch eine weitere Portion Spannung. Mit diesem Mischwetter kam Valtteri Bottas (ART) aber ausnehmend gut zurecht und wiederholte seinen Triumph von 2009.
Der finnische Rennfahrer ließ sich in der aufregenden Startphase nicht vom drohenden Regen aus dem Konzept bringen und nutzte seine Slicks, als es darauf ankam - schon nach wenigen Runden fielen keine weiteren Tropfen mehr vom Himmel und die Trockenreifen von Bottas konnten ihre ganze Kraft entfalten. Diesen Umstand nutzte der ART-Fahrer zu seinem zweiten Masters-Sieg in Folge.
Dabei schienen Slicks zu Beginn des Formel-3-Masters 2010 nicht unbedingt die richtige Wahl zu sein: Aufgrund der leichten Niederschläge vor dem Rennstart schickte die Rennleitung das Feld hinter dem Safety-Car auf die 25 Runden andauernde Reise, wodurch Pole-Setter Alexander Sims (ART) erst einmal die Führung behielt. Schon nach einem Umlauf wurde das Rennen aber freigegeben.
 
 
Sofort schlug die Stunde der Piloten, die vor dem Start gepokert und Regenreifen aufgezogen hatten: Roberto Merhi (Mücke) schlug reichlich Kapital aus seiner Pneuentscheidung und schnappte sich seine Vorderleute, um sich in den folgenden Runden sukzessive vom Rest des Feldes abzusetzen. Bis zu zwei Sekunden pro Umlauf nahm der Spanier seinen Verfolgern ab - dann stoppte der Regen.
 
Bottas siegt und schreibt Geschichte
 
Damit gerieten die Fahrer um Merhi, die auf weitere Niederschläge gehofft hatten, auf einmal ins Hintertreffen, wohingegen die Piloten auf Trockenreifen erst so richtig auf Touren kamen. Besonders bitter: In der Anfangsphase hatten sich zahlreiche Masters-Teilnehmer zum Wechsel auf Regenpneus entschlossen. Diese - im Nachhinein falsche Entscheidung - sollten diese Fahrer bald bereuen.
Denn der Dünenkurs von Zandvoort wurde immer trockener und ließ kontinuierlich schnellere Zeiten zu. Diesen Umstand nutzten Sims und Bottas, um Merhi von der Spitzenposition zu verdrängen. Der unglückliche Spanier hatte auf seinen inzwischen schon arg strapazierten Reifen nicht den Hauch einer Chance und fiel weit zurück. Vorne tobte indes der Kampf um den Platz an der Formel-3-Sonne.
Nach einigen Runden schlug Bottas seinem ART-Teamkollegen erfolgreich ein Schnippchen, ging am Briten vorbei und konnte sogleich einige Sekunden zwischen sich und seinen Stallgefährten legen. Damit war die Entscheidung gefallen, denn Bottas ließ in den folgenden Umläufen nichts mehr anbrennen und sicherte sich nach 41:38.851 Minuten souverän den Sieg beim Masters in Zandvoort.
 
 
Wittmann sichert sich den dritten Rang
 
Doch damit nicht genug: Der finnische Rennfahrer trat 2010 als Titelverteidiger auf den Plan, nachdem er bereits im vergangenen Jahr als Sieger der prestigeträchtigen Formel-3-Veranstaltung abgewinkt worden war. So avancierte Bottas in dieser Saison zum ersten Nachwuchspiloten, der gleich zweimal beim Masters siegen konnte - und das obendrein in zwei aufeinander folgenden Rennjahren.
Unmittelbar hinter dem ART-Spitzenduo machten vor allem Edoardo Mortara (Signature) und Marco Wittmann (Signature) eine gute Figur. Mortara, Sieger beim Formel-3-Rennen von Macao 2009, lag lange Zeit auf dem dritten Rang und machte Jagd auf die Führenden, brachte diese Position aber nicht ins Ziel: In der vorletzten Runde verlor der Italiener massiv an Zeit - Wittmann holte Rang drei.
 
 
Auch Jean-Eric Vergne (Carlin) ließ sich nicht zweimal bitten, als Mortara in Schwierigkeiten geriet, und verwies den signature-Piloten auf den fünften Rang. Dahinter eine große Lücke: Gabriel Dias (Hitech) hatte als Sechster bereits 1:07.717 Minuten Rückstand. Lucas Foresti (Carlin), Wayne Boyd (Sino Vision), Hywell Lloyd (CF/Manor) und Rio Haryanto (Manor) komplettierten die Top 10.
 
Das Rennergebnis in der Übersicht (Fett = Drexler DGB003 Getriebe):
 
01. Valtteri Bottas (ART) - 41:38.851 Minuten - 25 Runden
02.
Alexander Sims (ART) + 1,131 Sekunden
03. Marco Wittmann (Signature) + 11,054

04. Jean-Eric Vergne (Carlin) + 12,693
05. Edoardo Mortara (Signature) + 18,563
06. Gabriel Dias (Hitech) + 1:07.717 Minuten
07. Lucas Foresti (Carlin) + 1:11.166
08. Wayne Boyd (Sino Vision) + 1:14.084
09. Hywell Lloyd (CF/Manor) + 1:15.227
10. Rio Haryanto (Manor) + 1 Runde
11. Will Buller (Hitech) + 1
12. Roberto Merhi (Mücke) + 1
13. Rupert Svendson-Cook (Carlin) + 1
14. Nigel Melker (Mücke) + 1
15. Carlos Muno (Mücke) + 1
16. Daniel Juncadella (Prema) + 2 Runden

17. Adderly Fong (Sino Vision) + 2
18. Antonio da Costa (Motopark Academy) + 2
19. Nicolas Marroc (Prema) + 2
20. Matias Laine (Motopark Academy) + 3
21. Stef Dusseldorp (Signature) + 3
22. Laurens Vanthoor (Signature) + 3
Ausfälle:
Jazeman Jaafar (Carlin) - 2 Runden
Jim Pla (ART) - 2
Schnellste Runde:
Jean-Eric Vergne (Carlin) in 1:32.788 Minuten
 
 


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